Ein Kühlpaket besteht aus drei Teilen: Außenkarton, Isolierung und Kühlelementen. Die Isolierung bremst die Wärme von außen, die Kühlelemente nehmen auf, was trotzdem hineinkommt. Dieses Prinzip heißt passive Kühlung und funktioniert ohne Strom.
Isolierbox oder Kühlbox für den Versand
Klassisch sind Boxen aus Styropor. Sie isolieren gut, sind aber schwer zu recyceln. Wählen Sie eine Box, die zur Menge passt, und füllen Sie Leerräume, damit nichts verrutscht. Rohes Fleisch verpacken Sie am besten vakuumiert oder dicht verschlossen.
Kühlelemente und Gelpacks
Kühlakkus oder Gelpacks werden vorgekühlt oder gefroren zur Ware gelegt. Wie viele Sie brauchen, hängt von Boxgröße, Warenmenge, Laufzeit und Außentemperatur ab. Unser Rat: Verschicken Sie vor dem Start Probepakete an sich selbst und messen Sie bei Ankunft die Temperatur, etwa mit einem Temperaturlogger.
Trockeneis
Trockeneis ist festes Kohlendioxid und kommt vor allem bei Tiefkühlware zum Einsatz. Wichtig: Es gilt im Transport als Gefahrgut. Pakete brauchen eine besondere Kennzeichnung, zum Beispiel „Trockeneis als Kühlmittel“, und eine geeignete Verpackung. Klären Sie vorab mit Ihrem Versanddienstleister, ob und wie er solche Sendungen annimmt.