Personalplanung klingt nach Konzern. Für einen Betrieb mit acht oder zwölf Mitarbeitern reichen eine Stunde im Jahr und vier Fragen.
1. Wie sieht die Altersstruktur aus?
Schreiben Sie alle Mitarbeiter mit Geburtsjahr auf. Wer in den nächsten fünf Jahren das Rentenalter erreicht, gehört auf die Liste der Stellen, die Sie nachbesetzen müssen.
2. Welche Ruhestände sind absehbar?
Sprechen Sie offen mit älteren Mitarbeitern über ihre Pläne. Ein Ruhestand in 18 Monaten ist kein Problem, wenn Sie heute davon wissen und der Nachfolger noch einige Monate mit dem erfahrenen Kollegen zusammenarbeiten kann.
3. Wie entwickelt sich die Auftragslage?
Wie voll ist Ihr Auftragsbuch für die nächsten sechs bis zwölf Monate? Planen Sie neue Leistungen wie Wärmepumpen, Photovoltaik oder Wartungsverträge? Mehr Aufträge brauchen mehr Hände, und die müssen Sie finden, bevor die Aufträge da sind.
4. Wen übernehmen Sie aus der Ausbildung?
Entscheiden Sie früh, welche Auszubildenden Sie übernehmen, und sagen Sie es ihnen rechtzeitig. Wer bis kurz vor der Prüfung nichts hört, schaut sich woanders um.
Aus den Antworten ergibt sich, wie viele Stellen Sie im kommenden Jahr besetzen müssen und bis wann.